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Sonnenintensität im Frühling – mit Vorsicht genießen

News-Bild zu Sonnenintensität im Frühling – mit Vorsicht genießen

Wenn nach einem langen, dunklen und kalten Winter endlich das Frühjahr beginnt und die Sonne sich immer öfter gegen Mütze und Winterjacke durchsetzt, können wir es meist kaum abwarten, bis wir uns die bloße Haut unter freiem Himmel von wärmenden Sonnenstrahlen umschmeicheln lassen.

Leider ist das Szenario nicht ganz so rosig und auch nicht risikofrei. Denn schon im April hat die Sonne auch in unseren Gefilden eine gehörige Kraft und kann bereits Sonnenbrände und damit einhergehende Hautschäden verursachen. Auch wenn die Temperaturkurve nur zögernd nach oben zeigt, ist der Sonnenstand in seinem Jahresverlauf schon fortgeschritten und mit dem im August vergleichbar.

Der Jahreshöchststand der Sonne wird zur Sommersonnenwende am 21. Juni mit einem Maximum in der Globalstrahlung, also der insgesamt auf die Erde auftreffenden Sonnenstrahlung erreicht.

Bei hellen Hauttypen kann die Sonne bereits im April Sonnenbrand verursachen, auch wenn die Temperaturen im klimatischen Mittel noch deutlich niedriger als im Spätsommer sind.

Auch der UV-Index springt bereits auf den höheren Sonnenstand an und erreicht im Tagesmaximum derzeit Werte um 3. Im Hochsommer kann er in Deutschland auf Werte über 8 steigen. Der UV-Index bezieht sich unter anderem auf den kurzwelligen UV-Bereich der Sonnenstrahlung, also den hautwirksamen Anteil. Ab einem Wert von 3 werden vom Bundesamt für Strahlenschutz Schutzmaßnahmen empfohlen.

Den preiswertesten und stabilsten Effekt bietet dabei der Schatten. Wobei hier der Schatten im Haus oder unter einem Baum gemeint ist und nicht etwa ein wolkenverhangener Himmel. Denn auch an einem bedeckten Sommertag droht ein Sonnenbrand, da die schädlichen UV-Strahlen durch die Wolkendecke dringen. Auch leichte, helle Kleidung schützt die Haut, jedoch nur mit einem Schutzfaktor von 10.

Die lockeren, weißen Cumuluswolken können die UV-B-Bestrahlung sogar um 15 Prozent gegenüber klarem Himmel erhöhen, denn die sogenannten „Schäfchenwolken“ zerstreuen die Strahlen und reflektieren sie zur Erde.

Sonnencremes mit hohem Schutzfaktor bieten einen gewissen Schutz, auch wenn sie die Haut nicht absolut und vor allem nicht dauerhaft vor der Sonne schützen können. Spätestens nach 2 – 3 Stunden ist die direkt vor dem Sonnenbad aufgetragene Schutzcreme mit Faktor 50 nicht mehr wirksam.

Denken Sie beim Genuss der Frühlingssonne auch daran, Ihre Augen mit einer Schirmmütze oder Sonnenbrille zu schützen. Gerade der noch flache Winkel der Sonneneinstrahlung kann die Augen stark belasten und schädigen.

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