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Meine Augen – meine LASIK. Erfahrungsbericht einer Patientin

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Im Jahr 2015 lief mein persönliches Fass über. Ich war seit meiner Kindheit Brillenträgerin. So ganz habe ich mich nie damit abgefunden. Meine aussichtsreiche Karriere als Kunstturnerin hängte ich bereits im zarten Alter von 8 Jahren an den Nagel, weil ich mich mit dem Brillenband um den Hinterkopf einfach scheußlich fand.

Auch wenn das letzte von mir getragene Modell von meinem Umfeld einhellig als „echt schön“ bezeichnet wurde, empfand ich die Sehhilfe über all die Jahre als Fremdkörper, die mich in meinen Aktivitäten und meiner Freiheit einschränkte.

Nach einem Skiurlaub, in dem ich mich täglich über meine Brille ärgerte, die unter der Skibrille drückte, ohne diese aber gleich beschlug, hörte ich mich zu Hause im Bekanntenkreis um.

Eine Kollegin berichtete mir von einer LASIK-OP, die sie von ihren Kontaktlinsen befreit hatte. Der Preis war stattlich, aber das Ergebnis – die Vorstellung eines Lebens ohne Brille – ließ mich nicht mehr los.

Ich begann im Internet zu recherchieren. Die Risiken wurden allgemein als gering eingestuft. Trotzdem rang ich einige Zeit mit mir. Die Vorstellung, ohne zwingende medizinische Indikation eine Operation durchführen zu lassen, widerstrebte mir anfangs. Nach einigen Wochen fasste ich einen Entschluss und machte einen Termin bei VENI VIDI. Die Praxis war mir wiederum empfohlen worden. Öffnungszeiten sowie Lage und Erreichbarkeit waren für mich günstig.

Schon für die übernächste Woche bekam ich einen Termin. Vorher besuchte ich einen Infoabend in der Praxis. Auch wenn es banal klingen mag, der vorherige, unverbindliche Besuch der Praxis machte den Gang zum Termin irgendwie leichter. Zumindest kannte ich mein Gegenüber und die Räumlichkeiten vom Sehen.

Das Erstgespräch mit Herrn Professor Jacobi verlief sehr freundlich, professionell und mit dem Ergebnis, dass mein Entschluss zur LASIK-OP endgültig gefasst war. Bei einem weiteren Termin wurden alle Voruntersuchungen und Vermessungen des Auges vorgenommen, die computergesteuert in den vorzunehmenden Behandlungsablauf umgerechnet wurden. So erklärte man mir die beeindruckenden Apparaturen.

Am Operationstag selbst ging alles irgendwie schnell. Pünktlich wurde ich in den OP gebracht und vorbereitet. Ich hatte mich gegen die Einnahme eines Beruhigungsmittels entschieden, was ich in diesem Moment kurz bereute. Die routinierte Sicherheit des Personals tat mir gut.

Ich bekam Tropfen, die meine Augen betäubten. Die eigentliche LASIK-OP war irgendwie unspektakulär und vorbei, kurz nachdem sie überhaupt begonnen hatte. Ich hatte so gut wie nichts gespürt.

Unmittelbar nach der Operation fixierte ich den Stuhl in der Ecke des Raums. Dieses Erlebnis werde ich wohl nie vergessen. Das Auge drückte zwar und es fühlte sich an, als wäre eine Wimper unter das Oberlid gerutscht, aber ich sah einen richtigen Stuhl! Mit scharfen Konturen, so scharf, wie ich sie meiner Erinnerung nach in meinem Leben noch nicht gesehen hatte. Das war ein wirklich emotionaler Moment!

Die verordnete Ruhephase nach der OP in einem separaten Raum in der Praxis benötigte ich vor allem dafür, mich nach der abgefallenen Anspannung zu sortieren. Zwei Stunden nach dem Termin wurde ich aus der Praxis abgeholt. Es ging mir gut. So gut, dass ich mich zusammenreißen musste, den Tag so ruhig wie besprochen weiterzuführen.

Die Kontrollen am Tag nach der OP und dann noch einmal nach ein paar Wochen fielen positiv aus. Auch Professor Jacobi war mit dem Behandlungsergebnis zufrieden.

Ein paar Wochen später fuhr ich wieder in den Urlaub. Diesmal ans Meer. Die Brille habe ich zu Hause gelassen.

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