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LASIK bei Pollenallergie – Das ist zu beachten

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Eine LASIK-OP bedeutet für viele Patienten eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Die Perspektive, dauerhaft auf Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen verzichten zu können, ist verlockend.


Doch nicht für jeden und jederzeit ist die Laserbehandlung zur Sehschwächekorrektur eine sinnvolle Option. Wie sieht es eigentlich mit der Verträglichkeit für Pollenallergiker aus?


Grundsätzlich stellt eine Pollenallergie keinen Ausschlussgrund für eine LASIK dar. Da die Pollenallergie – wie viele andere Allergien – jedoch die Schleimhäute und die Augen reizt, sollten einige wichtige Aspekte berücksichtigt und vor allem der richtige Zeitpunkt für die Durchführung gewählt werden.

Jahreszeiten, in denen der Pollenflug weitgehend ausbleibt, also Herbst und Winter, sind für Pollenallergiker die günstigsten Zeiträume für die Durchführung einer LASIK. Die Augen sind während dieser Zeit nicht durch die immunologische Abwehrreaktion gereizt.


Abgesehen vom Behandlungszeitraum sollten auch die beim Augenlasern eingesetzten technischen Geräte und Stoffe ein entscheidendes Kriterium darstellen. Denn Pollenallergiker leiden häufig unter weiteren, sogenannten pollenassoziierten Allergien. Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie auf bestimmte Stoffe wie Pflaster, Metalle, Salben oder Betäubungsmittel allergisch reagieren, damit diese Sonderbedingungen bei der bevorstehenden Operation bedacht werden können.

Ein Beratungsgespräch und eine Voruntersuchung gehören zum Standardangebot jeder LASIK-Behandlung in Deutschland. Weisen Sie Ihren Augenarzt an dieser Stelle unbedingt darauf hin, wenn Sie an einer Allergie oder einer bestimmten Krankheit leiden.


Da eine LASIK-OP in den ersten Tagen nach ihrer Durchführung ohnehin ein Reiben oder Drücken im Auge sowie ein Fremdkörpergefühl auslöst, sollte während einer akuten Allergiephase nicht operiert werden. Die Allergie würde den Heilungsprozess unnötig erschweren. Außerdem lädt ein permanentes Jucken im Auge zum unwillkürlichen Reiben ein, was wiederum dem operierten Auge schaden könnte und gegebenenfalls auch das Operationsergebnis negativ beeinflusst.


Kontaktlinsenträger können durch eine LASIK-Operation im besten Fall gleich doppelt profitieren. Sie werden nämlich nicht nur die externen Sehhilfen los, sondern ersparen sich außerdem die zusätzliche Reizung ihrer allergiegeplagten Augen durch die Kontaktlinsen zur Pollenzeit, die so stark ausfallen kann, dass die Kontaktlinsen ohnehin nicht mehr getragen werden können.

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