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Die Wellenfront-Diagnostik – LASIK maßgeschneidert

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Grundsätzlich werden bei der LASIK-OP Brechkraftfehler, also die sogenannten Dioptrienwerte, ausgeglichen. Allerdings indiziert ein Wert von beispielsweise –3,5 Dioptrien nicht bei jedem Patienten die exakt gleiche Vorgehensweise. Denn jedes Auge ist einzigartig und hat damit auch individuelle Formungen, Schichtungen und gegebenenfalls weitere die Sehkraft beeinflussende Merkmale.

Im Gegensatz zur Standard-LASIK berücksichtigt die Wellenfront-LASIK, auch Aberrometrie-gesteuerte LASIK genannt, diese individuellen Abbildungsfehler des Auges und versorgt den Excimer-Laser vor dem eigentlichen Eingriff mit der gesammelten Datenmenge. So entsteht vor der Operation eine Art Landkarte des Auges, die beim Laservorgang berücksichtigt wird. In der Folge werden bis in kleinste Dimensionen nur die absolut notwendigen Teile der Hornhaut entfernt, um die optimale Linsenkorrektur zu gewährleisten. Andererseits können weitere die Sehkraft beeinflussende Augenfehler, die sogenannten Aberrationen, in einem Schritt behoben werden. Diese Augenfehler höherer Art lassen sich durch Einsatz einer Brille oder Kontaktlinsen nicht ausgleichen. Die zusätzliche Korrektur wirkt sich vor allem positiv auf das Sehen in der Dämmerung und bei Nacht aus. Auch eine Minimierung der Blendeffekte kann durch die Methode erreicht werden.

Doch wie funktioniert diese faszinierend präzise diagnostische Vorgehensweise?
Zunächst wird ein in das Auge gesendeter Lichtstrahl exakt auf die Netzhaut gebündelt. Ausgehend von diesem Punkt breitet sich eine sogenannte Wellenfront im Auge durch Linse und Hornhaut aus. Diese austretende Lichtwelle wird dann von dem Aberrometer mittels einer speziellen lichtempfindlichen Kamera analysiert und von einem Computer ausgewertet, der die Daten an den Excimer-Laser weiterleitet.
Würde ein Auge perfekt, also ohne jegliche Fehlsichtigkeit, abbilden, entstünde eine exakt gerade, das Licht reflektierende Wellenfront. Bei einer Fehlsichtigkeit dagegen reflektiert das Licht als unregelmäßige Wellenfront. Die wellenfrontgeführte LASIK-OP kann diese Daten berücksichtigen und entsprechende Hornhautbereiche so gezielt lasern, dass die optischen Eigenschaften des Auges weitestgehend verbessert werden.

Um unsere Patienten optimal versorgen zu können, wenden wir die wellenfrontgeführte LASIK standardmäßig an. Allerdings muss in jedem individuellen Fall geprüft werden, ob und in welchem Umfang die LASIK-OP zur Sichtkorrektur überhaupt eingesetzt werden kann.
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