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Die Risiken der LASIK-OP

News-Bild zu Die Risiken der LASIK-OP
Die Medien sind voll von Berichten über Risiken und Nachteile der LASIK-OP. Meist findet man entweder Lobeshymnen oder aber Verteufelungen dieser operativen Methode mit dem Ziel eines brillenfreien Lebens.
Wir, die Ärzte von VENI VIDI, stehen voll hinter der Sinnhaftigkeit des Eingriffs, möchten jedoch auch offen auf mögliche Einschränkungen und Risiken hinweisen. 

Inhaltlich möchten wir auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema LASIK so eingehen, dass Sie bereits gut informiert und mit einem sicheren Gefühl zu einem Informationsgespräch kommen oder an einer Veranstaltung zum Thema teilnehmen können. Diese Vorab-Information ist jedoch nicht als Ersatz für ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch zu verstehen. Die persönliche Betreuung ist uns weiterhin besonders wichtig, denn die letztendliche Entscheidung für oder gegen eine LASIK-OP trifft der Patient.

Zu beachten sind vor allem folgende Fragestellungen:
Komme ich grundsätzlich für eine LASIK-OP in Frage?
Es gibt medizinische Parameter, die für oder gegen eine Eignung für eine LASIK sprechen. Das sind besonders die aktuelle Dioptrienzahl der Kurz- oder Weitsichtigkeit, eine Alterssichtigkeit oder Stabsichtigkeit und diverse Hornhauterkrankungen. Eine genaue Aussage kann immer erst nach einer individuellen Anamnese getroffen werden. 

Welche Probleme können während der Operation auftreten?
Theoretisch können während der LASIK-OP Probleme mit der Verträglichkeit des lokalen Narkosemittels oder beim genauen Einsatz des Lasers auftreten. Die Wahrscheinlichkeiten dafür sind in unserer Praxis allerdings so gering, das sie in der thematischen Behandlung vernachlässigt werden können. Dies liegt einerseits an der von uns verwendeten ausgereiften Technik, die eine höchst präzise Modellierung der Hornhaut auch bei Augenbewegungen des Patienten während des Eingriffs zulässt. Andererseits sind die große Erfahrung des Operateurs und der hohe, TÜV-geprüfte Standard der Praxis wesentlich entscheidend für unsere Erfolgsquote bei der LASIK, die nahe an 100 Prozent liegt.

Welche Probleme können nach der Operation auftreten?
Im Normalfall verläuft die Heilung nach einer LASIK-OP problemlos und innerhalb weniger Tage. Die Hornhautöffnung wächst nahtfrei zusammen. 
Durch das unnatürliche Einwirken auf die Hornhaut entsteht am Operationsfeld eine lebenslange strukturelle Schwachstelle im Gewebe. Bei starken Traumata wie beispielsweise einem Sportunfall oder dem Stoß durch das Öffnen eines Airbags bei einem Autounfall kann es zu einer Vorwölbung oder gar zu einem erneuten Aufklappen der Hornhaut kommen. 
LASIK-Patienten berichteten in der Vergangenheit relativ häufig über Probleme beim Nachtsehen. Das Sehen von sogenannten Halos, also Lichthöfen oder Blendeffekten in der Dunkelheit, entstand durch das Missverhältnis zwischen der Größe des gelaserten Bereichs auf der Hornhaut und dem vergrößerten Durchmesser der Pupille bei Nacht. Der Einsatz der sogenannten Wellenfront-Diagnostik verringert das Problem, da der zu lasernde Bereich der Hornhaut noch präziser berechnet werden kann.
Auch ein Problem mit zu trockenen Augen wird nach der LASIK bei etwa 15 Prozent der Patienten berichtet. Ein Grund hierfür ist das Durchtrennen von Hornhautnerven, die für die Befeuchtung des Auges zuständig sind. Die Anwendung von künstlichen Augentropfen schafft hier Abhilfe.

Ein weiterer wichtiger Hinweis vor der Entscheidung für eine LASIK-OP ist, dass die angestrebte Brillenfreiheit häufig nicht lebenslang bestehen bleibt. Die Entwicklung einer Altersweitsichtigkeit ist unabhängig von dem LASIK-Eingriff und tritt beim Großteil aller Menschen ab dem 40. Lebensjahr auf. Sie kann gegebenenfalls durch eine weitere Operation korrigiert werden. 

Eine umfangreiche Information unserer Patienten ist uns wichtig. Denn Sie entscheiden für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. 
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