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Das sind die Voraussetzungen für eine LASIK-OP

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Grundsätzlich werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht operiert. Bis etwa zum 20. Lebensjahr wächst das Auge und die Sehkraft verändert sich somit, auch im Rahmen der hormonellen Umstellung und Reifung. Deshalb ist eine LASIK-Operation bei Menschen unter 20 Jahren so gut wie nie indiziert.

Auch schwangere Frauen und stillende Mütter sollten einen LASIK-Eingriff auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Zum einen bedeutet auch der relativ kleine Eingriff eine unnötige psychische Belastung und Aufregung. Zum anderen kann die hormonelle Veränderung während Schwangerschaft und Stillzeit Auswirkungen auf die Refraktion, also die Dioptrienstärke haben.

Wenn schon andere Augenerkrankungen als die bloße Fehlsichtigkeit vorliegen, muss im Einzelfall sehr genau geprüft werden, ob eine LASIK-OP vorgenommen werden kann.
Schielen beispielsweise kann durch die LASIK nicht vollständig neutralisiert werden. Lediglich kann die Sehschwäche vielleicht etwas verbessert werden. Grundsätzlich kann nur das erreicht werden, was der Sehnerv noch in der Lage ist, an das Sehzentrum im Gehirn weiterzuleiten.

Eine zu dünne Hornhaut verhindert ebenfalls die erfolgreiche Durchführung einer LASIK-OP. Da bei der Behandlung Hornhaut abgetragen wird, um den Brechwert des Auges anzupassen, ist das Risiko einer Perforation der Hornhaut zu groß.

Es gibt auch allgemeine Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes und Rheuma, die gegen eine LASIK sprechen. Diese Krankheiten haben häufig Auswirkungen auf die Qualität der Sehkraft, indem sie die Hornhaut, die Makula oder die Linse schädigen.

Eine Alterssichtigkeit oder Presbyopie hingegen kann durch die LASIK recht gut korrigiert werden. Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie ist allerdings nie gegeben. Die Refraktion kann sich über die Jahre weiter verändern und die Sehkraft erneut schwächen.

Die Pupillengröße hat keinen Einfluss auf die Erfolgsaussichten einer LASIK-OP.

Meist altersbedingte Erkrankungen wie der Graue Star lassen sich zwar durch eine LASIK-OP nicht kurieren, jedoch kann im Idealfall durch einen Linsenaustausch und die Wahl einer multifokalen Kunstlinse die Sehkraft mitsamt Dioptrien-Korrektur wiederhergestellt werden.

Bei der medizinischen Eignung für eine LASIK-OP bleibt für jeden Patienten die Frage zu beantworten: Ist mein Leidensdruck so groß, dass ich mich einer medizinisch nicht indizierten Operation unterziehen möchte?

Die Erfolgsaussichten sind groß, aber nicht hundertprozentig. Wir beraten Sie gerne.
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